Fragen zum Stress

  • Wie oft empfinde ich Termindruck?
  • Wie steht es mit Konflikten in meinem Umfeld?
  • Wie oft und wann fühle ich mich über- oder unterfordert?
  • Erfahre ich Zufriedenheit im Beruf?
  • Habe ich finanzielle Schwierigkeiten?
  • Habe ich gesundheitliche Beschwerden?
  • Nehme ich mir Zeit für meine persönlichen Belange?
  • Pflege ich meine sozialen Kontakte?

Wenn Sie sich diese Fragen stellen und bei einigen längere Zeit hängen bleiben, empfinden Sie Stress. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Stress immer selbstverursacht und im eigenen Kopf seinen Ursprung findet.
Bestimmte Erfahrungen im Leben sorgen für immer wiederkehrende Gedanken in gleichen Situationen. Wie ein Etikett an den Gedanken fügt sich anhängend die Emotion. D.h. jeder gefühlten Emotion geht ein Gedanke voraus. Diese Emotion sorgt dann wieder für eine Reaktion. Wiederholt sich diese Kette, entsteht das Gefühl von: DAS IST WAHR.
Doch das ist eine Täuschung. Denn diese Wiederholungen sorgen für sogenannte feste Glaubenssätze. Diese verhindern, dass wir aus dem Teufelskreis herauskommen. So bleiben wir feststecken in der eigenen Komfortzone und meinen, es wäre so.

Lassen Sie mal locker. Gehen Sie nicht so streng mit sich und den anderen um. Begegnen Sie sich selbst und anderen mit mehr Mitgefühl. Durch die Selbstbeobachtung entstehen Voraussetzungen für Veränderung. Und schon fühle ich mich besser, toleranter und lasse Fünfe gerade sein.

Wenn Sie reizbar, übellaunig und schlafgestört sind, sind dies deutliche Anzeichen für Stress. Halten Sie sechs Mal am Tag für 30 Sekunden an – mitten in der Arbeit, auf der Straße, in einem Satz – atmen Sie mehrere tiefe Atemzüge und dann geht es weiter. Antworten Sie Ihrem Gegenüber erst nach einer kurzen Denkpause, um den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie fühlen sich sofort gelassener und haben das Gefühl, die Situation besser zu meistern.